Beratung für von Gewalt betroffene Männer

Für die männlichen Opfer von Gewalt gibt es kaum geeignete Hilfen, sobald sie dem Kindesalter entwachsen sind. Dabei werden Männer nicht nur in der Öffentlichkeit sehr viel häufiger als Frauen Opfer von Gewalt und Gewalt­straftaten[1], sondern sie werden auch deutlich häufiger als bisher angenommen Opfer von häuslicher Gewalt[2]. Hier gilt es den Standpunkt zu überwinden, dass Verletzungen zu erleiden und Schmerzen auszuhalten zum Mann-Sein gehört – „ein Indianer kennt keinen Schmerz“ wird auch heute noch bereits kleinen Jungen vermittelt als ideale Männlichkeit –, und diesen Männern endlich die Hilfe und Solidarität zukommen zu lassen, die sie brauchen und verdienen.

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[1]              „Polizeiliche Kriminalstatistik PKS 2013 - Tabelle 91 - Opfer nach Alter und Geschlecht“ (http://www.bka.de/Shared
Docs/Downloads/DE/Publikationen).

[2]              Dies ist ein Ergebnis einer Studie des Robert-Koch-Institutes aus dem Jahr 2011, u. a. veröffentlicht unter: Körperliche und psychische Gewalterfahrungen in der deutschen Erwachsenenbevölkerung – Ergebnisse der Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland (DEGS1); Schlack R., Rüdel J., Karger A., Hölling H. (2013) Bundesgesundheitsblatt · 56(5/6):749-754 · DOI 10.1007/s00103-013-1691-8